INTERSEROH SE legt Halbjahresfinanzbericht vor Ergebnis-Sicherungs-Programm zeigt Wirkung
| [25.08.2009] | Pressemitteilung der ALBA Group als RSS abonnieren |
Köln, 25. August 2009. Die Geschäftsaussichten des börsennotierten Umweltdienstleisters und Rohstoffhändlers INTERSEROH SE haben sich im zweiten Quartal 2009 wieder aufgehellt. In einem weiterhin äußerst anspruchsvollen Marktumfeld für die Recyclingbranche konnte der Verlust bis Ende Juni mehr als halbiert werden. Im ersten Halbjahr 2009 belief sich das EBT auf -4,2 Mio. Euro, nach noch -9,81 Mio. Euro im ersten Quartal 2009. Im Ergebnis sind Kosten für erfolgte Restrukturierungsmaßnahmen im Segment Stahl- und Metallrecycling enthalten. „Das Ergebnis-Sicherungs-Programm greift. Wir sind mit unseren Maßnahmen zur Steigerung der Ertragskraft auf dem richtigen Weg“, konstatiert Dr. Axel Schweitzer, Vorstandsvorsitzender der INTERSEROH SE. Der konsolidierte Konzernumsatz belief sich in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres auf 577,8 Mio. Euro (Vorjahresvergleichswert: 1.180,7 Mio. Euro). Das EBT betrug -4,2 Mio. Euro (Vj.: 50,2 Mio. Euro), das EBIT 1,9 Mio. Euro (Vj.: 54,7 Mio. Euro). Der Geschäftsbereich Stahl- und Metallrecycling erwirtschaftete einen Umsatz von 371,0 Mio. Euro (Vj.: 910,9 Mio. Euro). Im Segment Dienstleistung belief sich der Umsatz auf 146,2 Mio. Euro (Vj.: 169,0 Mio. Euro). Der Umsatz im Unternehmensbereich Rohstoffhandel betrug 70,4 Mio. Euro (Vj.: 119,1 Mio. Euro). Zwischen den Segmenten war ein Betrag von 9,8 Mio. Euro zu konsolidieren (Vj.: 18,3 Mio. Euro). Der Umsatzrückgang in den Segmenten Stahl- und Metallrecycling sowie Rohstoffhandel ist vornehmlich auf die im Vergleich zum Vorjahreszeitraum niedrigeren Preise für Sekundärrohstoffe sowie eine konjunkturbedingt geringere Nachfrage als im ersten Halbjahr 2008 zurückzuführen. Das Segment Dienstleistung entwickelte sich erwartungsgemäß und positiv. Im Dualen System Interseroh konnten neue Kunden hinzu gewonnen werden. Am teilweise nicht kostendeckenden Preiswettbewerb einiger Wettbewerber beteiligte sich Interseroh nicht und verzichtete damit bewusst auf Umsatz. Mengenrückgänge und im Vergleich zum ersten Halbjahr 2008 drastisch gesunkene Sekundärrohstoffpreise sorgten für niedrigere Umsätze im Transportverpackungsrecycling.

